Interview mit Andrea Kaufmann

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Frau Kaufmann, rückblickend auf das Jahr 2019, worauf sind Sie als Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn besonders stolz?

Andrea Kaufmann: Es war ein sehr ereignisreiches und mit der Gymnaestrada ein besonders buntes Jahr, auf das ich gerne zurückblicke. Gemeinsam konnten wir viel bewegen und Dornbirn mit unzähligen kleinen und großen Projekten noch lebenswerter machen. Dornbirn wächst kontinuierlich, die Bürgerinnen und Bürger leben gerne hier und sind sehr engagiert.

 

Das Budget Dornbirns beträgt in diesem Jahr 311 Millionen Euro. Wo setzt die Stadt 2020 ihre Schwerpunkte?

 Andrea Kaufmann: Die Stadt Dornbirn hat mit dem neuen Budget 2020 ein breit gefächertes Programm beschlossen. Besonders wichtig ist mir dabei, den Lebensraum in unserer Stadt nachhaltig zu sichern. Wir investieren weiterhin kräftig in die Modernisierung der Gesundheitsversorgung, wir bauen und erneuern diverse Schulen und Kindergärten, der Eislaufplatz ist ein Projekt, das wir genauer unter die Lupe nehmen und das Polizeigebäude beim Bahnhof wird heuer noch fertiggestellt. Es wurde außerdem ein ambitioniertes und vor allem verbindliches Umwelt- und Energieprogramm auf die Beine gestellt – wir nehmen unsere Verantwortung in Sachen Klimaschutz sehr ernst.

 

Was wird für die Familien im kommenden Jahr getan?
Andrea Kaufmann: Wir sind seit vielen Jahren in Sachen Familienpolitik Vorreiter und tragen ja auch das „familieplus-Gütesiegel“. Sei es der Ausbau der Kinderbetreuung, die diversen Einrichtungen von Familientreffpunkten in Kindergärten, Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Generationencafé, das den Austausch zwischen den Generationen fördert oder die breit gestreuten und niederschwelligen Möglichkeiten der Kinder- und Jugendbeteiligung. Die Angebote werden je nach Bedarf konsequent erweitert.

Was haben Sie sich für 2020 persönlich vorgenommen?

Andrea Kaufmann: Ich möchte die Entwicklung unserer Stadt weiter voranbringen, mit derselben Energie wie bisher. Das geht aber nur gemeinsam: mit den Entscheidungsträgern der Stadtpolitik, der Wirtschaft, den Bürgerinnen und Bürgern von Dornbirn – die ich bei vielen Themen als wichtige Expertinnen und Experten sehe – aber auch mit den Institutionen und Vereinen. Diese Zusammenarbeit, bei der das Gemeinsame vor das Trennende gestellt wird, ist ein hohes Gut. Das schätze ich sehr, und das werde ich auch weiterhin so halten.


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