„Die ersten Gespräche und Untersuchungen für einen Vollanschluss der Schweizerstraße an die Autobahn sind erfolgversprechend.“
Dieses Ergebnis der Verhandlungen um eine Verkehrslösung für die Betriebsgebiete im Süden Dornbirns (Wallenmahd und Bobletten) und für die Entlastung der Bewohner im Hatlerdorf konnte Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele präsentieren. Dass die bisherige Vorgangsweise richtig war, zeigen die jüngsten Entwicklungen. Nur eine regionale und gemeinsame Vorgangsweise mit der ASFINAG, dem Land, Lustenau und Hohenems sowie eine fundierte Planungsvorbereitung werden ein gutes und auch umsetzbares Ergebnis bringen.
Nach den ersten Planungen und den ersten Ergebnissen der „ESA“ (Erweiterte Strategische Analyse) für eine neue Anschlussstelle durch die ASFINAG scheint eine Lösung für eine Entlastung der betroffenen Gebiete in Griffweite. Die Vorbereitungen der Stadt beim Anschluss Dornbirn Süd (Messepark) und die dabei gefassten Beschlüsse waren wichtige Wegbereiter. Erst die umfassende und regionale Betrachtung wird eine gute Lösung ermöglichen.

Alle bisherigen Planungsschritte waren wichtig. Das Ineinandergreifen dieser Planungsschritte ist nicht immer leicht nachvollziehbar. Da gerade bei solchen Straßenbauprojekten aber mehrere Interessen und Sichtweisen aufeinander abzustimmen und die gesetzlich vorgeschriebenenen Behördenverfahren umfangreich sind, haben nur akribisch vorbereitete Projekte eine Chance, umgesetzt zu werden. Das haben gescheiterte Straßenprojekte der vergangenen Jahre wie beispielsweise die S18 oder das Projekt „Letzetunnel“ in Feldkirch gezeigt. Auch hier setzt man auf regionale Planungen und die Einbeziehung aller Interessensgruppen. Mit dem Projekt „Rheintal-Mitte“ konnte die Entwicklung fundiert voran getrieben werden. Das Projekt ist als neuer gemeinsamer Planungsansatz zwischen Land, Dornbirn, Lustenau und Hohenems konzipiert und wird inhaltlich im Sinne einer gesamthaften regionalplanerischen Betrachtung (Verkehrsthemen, Grünräume, Siedlungsentwicklung, insbesondere der Betriebsgebiete etc.) durchgeführt. Die Zwischenresultate für einen Autobahnanschluss an der Schweizerstraße schauen gut aus.
ESA-Studie für eine neue Anschlussstelle Schweizerstraße Die im April vorliegende Studie ist ein entscheidender planerischer Schritt. Sie soll zeigen, dass ein Vollanschluss an der Schweizerstraße durchaus möglich ist. Wenn dieser Anschluss kommen wird, können die Kollektorfahrbahnen und der Autobahnanschluss bei der Messe (Elektro Rein) entfallen. Dies ist ein wichtiges Argument für die ASFINAG, die Schweizerstraße direkt an die Autobahn anzuschließen. Dieser Anschluss wird eine effektive Entlastung im Hatlerdorf bringen. Der Beschluss der Stadtvertretung, sich an einem zusätzlichen Autobahnanschluss zu beteiligen, bleibt aufrecht. Wenn zur Anschlussstelle Schweizerstraße alle behördlichen Genehmigungen, Verträge usw. vorliegen, kann das Gesamtprojekt realisiert werden.
